UBM Development profitiert von Flucht in Sachwerte – und beobachtet die Kapitalmärkte…

Die UBM Development erzielte im zweiten Quartal eine schwarze Null. In einem Nebensatz klingt gut getarnt eine neue Anleiheemission durch.

Im ersten Halbjahr konnte dank eines Umsatzanstiegs von 39% das negative Ergebnis nahezu halbiert werden. So verzeichnete die UBM im ersten Halbjahr ein Ergebnis vor Steuern von minus 5,8 Mio. EUR. Die UBM setzte die Erfolge im Wohnungsverkauf auch im ersten Halbjahr fort. Mit über 200 verkauften Einheiten wurde die Zahl des Vergleichszeitraums mehr als verdoppelt und im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023 sogar vervierfacht.

„Wir sehen gerade eine Flucht in Sachwerte. Gold und Aktien sind nicht weit von ihren Höchstständen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Immobilien nachziehen“, so UBM-CEO Thomas G. Winkler.

Dank der konsequenten Fokussierung auf ein striktes Cash-Management verfüge die UBM über eine solide Liquiditätsausstattung. Zum 30. Juni betrugen die liquiden Mittel  167,3 Mio. EUR. Die erfolgreiche Platzierung des ersten Green Hybrid Bonds im Mai 2025 trug zur Glättung des Rückzahlungsprofils bei und stärkte zugleich die Eigenkapitalbasis.

Bei einer Bilanzsumme von 1.166,6 Mio. EUR ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 30,1%. Die im November 2025 fällige UBM-Anleihe 2019/25 werde aus den vorhandenen liquiden Mitteln problemlos zurückgezahlt. Als langjähriger und regelmäßiger Emittent beobachtee die UBM zudem kontinuierlich die Entwicklungen und Rahmenbedingungen am Kapitalmarkt, um so das nächste Fenster auch wieder nutzen zu können.

UBM 2024/29

UBM 2024/29

Auf Basis der aktuellen Entwicklungen rechne die UBM mit einer Rückkehr in die Profitabilität im zweiten Halbjahr. Die UBM profitiere dabei von den aktuellen Unsicherheiten. Sie haben bereits eine Flucht in Sachwerte ausgelöst, wobei Immobilien aufgrund der negativen Berichterstattung noch erhebliches Aufholpotenzial aufweisen.

So sind die Baustarts von Wohnungen in Deutschland im 2ten Quartal um 85% gegenüber der Spitze im Q4/2022 zurückgegangen. Gleichzeitig seien indes die Preise im Jahresvergleich um 3,8%, in Österreich um 4% und in Tschechien sogar um 17% gestiegen.

Im ersten Halbjahr erwirtschaftete [=erzielte] die UBM zwar nur eine Gesamtleistung von 140,3 nach 249,1 Mio. EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres, was im Wesentlichen auf die vier großen Verkäufe nicht-strategischer Assets im Vorjahreszeitraum zurückzuführen sei. Der Umsatz konnte jedoch um 39% gesteigert werden.

Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) verbesserte sich mit -5,8 Mio. erheblich gegenüber der Vorjahresperiode mit -10,9 Mio. EUR; mit einem Konzernergebnis von -6,6 Mio. EUR (Vj: -12,5) halbierte die UBM den Verlust gegenüber dem ersten Halbjahr 2024.

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