
Die TRATON GROUP startet verhalten ins Jahr, doch ein deutlich steigender Auftragseingang stützt den Ausblick für 2026.
Die TRATON GROUP verzeichnet im ersten Quartal einen Absatzrückgang um 6% auf 68.600 Fahrzeuge, während der Umsatz nur um 4% auf 10,2 Mrd. EUR nachgibt. Stützend wirkt dabei das margenstärkere Vehicle-Services-Geschäft, dessen Anteil auf 22% steigt. Deutlich positiv fällt hingegen der Auftragseingang aus: Er klettert um 18% auf 87.800 Fahrzeuge, womit das Book-to-bill-Verhältnis auf 1,3 anzieht.
Das bereinigte operative Ergebnis sinkt indes um 10% auf 582 Mio. EUR, belastet vor allem durch hohe Zollkosten in den USA. Die bereinigte operative Marge gibt entsprechend leicht auf 5,7% nach. Positiv wirken dagegen niedrigere Fixkosten. CEO Christian Levin sieht die Gruppe dennoch auf Kurs: Die Nachfrage, insbesondere im US-Markt für schwere Lkw, habe sich deutlich belebt. Auch batterieelektrische Fahrzeuge gewinnen weiter an Dynamik, mit einem Absatzplus von 38%.
Ein gemischtes Bild zeigt sich bei den Marken: Scania hält die Marge stabil bei rund 11%, während MAN Truck & Bus die Profitabilität deutlich steigert. International rutscht hingegen in die Verlustzone, belastet durch Zölle und schwache Nachfrage. Volkswagen Truck & Bus verzeichnet ebenfalls einen Margenrückgang, profitiert aber von Förderprogrammen in Brasilien.
Für das Gesamtjahr bestätigt die TRATON GROUP ihren Ausblick 2026. Erwartet werde weiterhin eine Entwicklung von -5% bis +7% bei Absatz und Umsatz sowie eine operative Marge zwischen 5,3 und 7,3%. Die weitere Entwicklung bleibe jedoch stark abhängig von geopolitischen Faktoren wie der US-Zollpolitik.
Die TRATON GROUP zählt mit Marken wie Scania, MAN und International zu den weltweit führenden Nutzfahrzeugherstellern.
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