SeniVita setzt Kapital herab und bestätigt Börsenpläne

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Der Entwickler von Pflegeimmobilien in Deutschland möchte sein Grundkapital herabsetzen und eine Sachkapitalerhöhung in die SSE einbringen – zugleich werden die Börsenpläne von SeniVita bestätigt. Änderungen ergeben sich jetzt natürlich in Bezug auf die Wandlungsrechte der Anleihe.

Nach der im Dezember erfolgten Übernahme von acht Pflegebetrieben hat die Hauptversammlung als nächsten Schritt eine vereinfachte Kapitalherabsetzung beschlossen, mit der das Grundkapital der SeniVita Social Estate AG im Verhältnis 5:1 herabgesetzt würde. Die Aktienanzahl reduziert sich von 10 auf 2 Mio.

Somit erhalten genehmigtes und bedingtes Kapital ein höheres Gewicht – namentlich eine Verfünffachung –, das ganz oder teilweise zur Schaffung eines zusätzlichen wirtschaftlichen Anreizes zur Ausübung von Wandlungsrechten genutzt werden könne, so SeniVita in der Mitteilung.

Die potenzielle Beteiligungsquote der derzeitigen Anleihegläubiger würde sich bei Anpassung des Wandlungsverhältnisses im Verhältnis zu den derzeitigen Aktionären erhöhen. Dazu soll im Laufe des Jahres ein Wandlungsfenster geschaffen werden, in dem erwähnte verbesserte Wandlungsmöglichkeiten umgesetzt werden können. Im selben Zug bekräftigt das Unternehmen seine Pläne für einen avisierten Börsengang.

SeniVita Wandelanleihe 3 Jahre

SeniVita Wandelanleihe 3 Jahre

Zudem werde die SeniVita Sozial gGmbH die Kaufpreisforderung aus dem im Dezember 2018 abgeschlossenen Verkauf von Pflegebetrieben an die SSE im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung in die SSE AG einbringen.

Die Wandelanleihe der SeniVita Social Estate notierte gestern bei 76%, die Genussscheine der SeniVita Sozial gGmbH bei rund 60%.

Foto: @SeniVita