
Schaeffler senkt nach einer schwächeren Markterwartung die Umsatzziele bis 2028 deutlich. Die Prognosen für EBIT-Marge und Free Cashflow auf Konzernebene bestätigt der Automobilzulieferer hingegen.
Die Schaeffler AG hat ihre auf dem Capital Markets Day 2025 vorgestellten Mittelfristziele für das Jahr 2028 ‚angepasst‘ – also einkassiert. Ausschlaggebend seien deutlich niedrigere Markterwartungen, insbesondere im Geschäft mit Pkw und leichten Nutzfahrzeugen.
Für 2028 rechnet Schaeffler nun mit einem Konzernumsatz zwischen 24 und 26 Mrd. EUR. Bislang war das Unternehmen von 27 bis 29 Mrd. EUR ausgegangen.
Unverändert bleiben dagegen die Ziele für die bereinigte EBIT-Marge von 6,0 bis 8,0% sowie für den bereinigten Free Cashflow zwischen 400 und 600 Mio. EUR.
Besonders deutlich fällt die Anpassung in der Sparte E-Mobility aus: Aufgrund eines marktbedingt reduzierten Auftragsbestands erwartet Schaeffler hier für 2028 nur noch einen Umsatz von 6,25 bis 7,25 Mrd. EUR statt bislang 8,25 bis 9,0 Mrd. EUR.
Auch die Prognose für die bereinigte EBIT-Marge werde gesenkt und reicht nun von -4,0% bis 0%. Am Ziel, operativ den Break-even zu erreichen, hält das Unternehmen jedoch fest.
Positiv entwickele sich dagegen der Ausblick für die Sparten Powertrain & Chassis sowie Vehicle Lifetime Solutions. Für beide Bereiche hebt Schaeffler die Zielspanne der bereinigten EBIT-Marge um jeweils 0,5 Prozentpunkte an.
Weitere Einzelheiten zu den angepassten Mittelfristzielen wolle Schaeffler am 5. August gemeinsam mit den Halbjahreszahlen vorstellen.
Die Schaeffler AG ist ein weltweit tätiger Automobil- und Industriezulieferer mit den Schwerpunkten Antriebstechnik, Fahrwerksysteme, Lagertechnik und industrielle Lösungen.
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