
Baugigant PORR steigerte 2025 seinen Umsatz auf 6,3 Mrd. EUR; EBIT und Konzernergebnis klettern deutlich – Auftragspolster auf Rekordniveau.
Die vorläufigen Zahlen der PORR für das Geschäftsjahr 2025 zeigen eine hervorragende Entwicklung: Sowohl bei den Aufträgen als auch in der Produktionsleistung konnte das Unternehmen zulegen; das EBIT erreicht Spitzenwerte – eine stabile Basis für 2026, denn der Auftragspolster liegt deutlich über einer Jahresleistung.
– Umsatz: 6,3 Mrd. EUR auf Top-Niveau
– Konzernergebnis: 136,7 Mio. EUR (+26%)
– Ergebnis je Aktie: 3,00 EUR (+29%)
– Auftragsbestand: 9,5 Mrd. EUR (+12%)
Nicht nur der Infrastrukturbereich gab 2025 den Ton an; auch der Hochbau erlebte ein spürbares Erstarken. Die PORR konnte mit ihrer breiten Expertise zahlreiche spannende und lukrative Projekte in allen Sparten gewinnen. Mit starkem Auftragseingang, hoher Leistungsstärke und gesteigerten Erträgen erzielte die Bau-Allrounderin ein Spitzenergebnis.
Die Produktionsleistung stieg auf 6.818 Mio. EUR (2024: 6.747 Mio. EUR) und der Umsatz auf 6.296 Mio. EUR. „Wir haben 2025 große Projekte in unseren Heimmärkten wie Österreich, Polen und Rumänien bearbeitet“, erklärt CEO Strauss. Das hohe Niveau resultierte aus Fortschritten bei Bahn- und Infrastrukturprojekten sowie aus stabilem Wachstum im Hochbau. Rund 98% der Leistung entfielen auf die sieben Heimmärkte Österreich, Deutschland, Schweiz, Polen, Rumänien, Tschechien und Slowakei.
Auch im Hochbau ging es voran: Folgeaufträge für eine pharmazeutische Produktionsanlage (Deutschland), das Energiezentrum Włocławek (Polen), diverse Gesundheitsbauprojekte sowie das Hochschulprojekt Graz Center of Physics (Österreich). Wohnbauprojekte wie Nordbahnhof Areal 3E (Wien), Stralauer Allee (Deutschland) und Kladno Living (Tschechien) rundeten das Portfolio ab. Damit erhöhte sich der Auftragsbestand um 12% auf 9.539 Mio. EUR.
Die Ertragskennzahlen verbesserten sich deutlich: Umsatzwachstum von 2% auf 6.295,9 Mio. EUR, EBIT stieg überproportional auf 196,7 Mio. EUR (+24%). EBT wuchs um 24%, das Konzernergebnis um 26% auf 136,7 Mio. EUR. Gründe: Kosteneinsparungen, höhere Effizienz, Leistungssteigerung sowie bessere Ergebnisse aus at-equity bilanzierten Unternehmen. EBIT-Marge: 3,1%; Ergebnis je Aktie: 3,00 EUR (+29%).
Für 2026 bleibe das Umfeld günstig: Hohe Nachfrage in Verkehrsinfrastruktur, Energieversorgung, digitalen Netzen sowie Ausbau erneuerbarer Energien treiben das Wachstum. In Deutschland sind deutliche Impulse aus öffentlichen Investitionen zu erwarten. Hochbau und Wohnbau wachsen; neue Projekte adressieren klar erkennbare Marktbedürfnisse.
Strauss: „Die PORR ist mit ausgeprägter Infrastrukturexpertise in allen sieben Heimmärkten klar auf Schiene, um auch 2026 Wachstum zu liefern. Im Hochbau haben wir unsere Leistungspalette strategisch erweitert.“
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