
Endgültiger Ausverkauf bei der insolventen Noratis AG (ISIN: DE000 A2E4MK 4): Danach hat der Insolvenzverwalter der Wohnimmobiliengesellschaft entschieden, von den bisherigen Plänen für eine Refinanzierung des Bestandsportfolios Abstand zu nehmen und zu einer Verwertung durch Verkauf des Portfolios überzugehen.
In diesem Zusammenhang habe die Insolvenzverwaltung der Noratis AG außerdem entschieden, die Einbeziehung der Aktien der Gesellschaft in den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse zu kündigen. Ein entsprechendes Schreiben werde der Deutsche Börse AG noch zugeleitet.
Mit Ablauf der dreimonatigen Kündigungsfrist gemäß § 30 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Deutsche Börse AG für den Frankfurter Freiverkehr und damit spätestens zum 01.12.26 wird der Börsenhandel von Aktien der Gesellschaft im Frankfurter Freiverkehr eingestellt.
Bis dahin haben die Noratis-Aktionäre weiterhin die Möglichkeit, ihre Aktien im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse zu handeln. Die Aktien der Gesellschaft werden nach Beendigung der Einbeziehung an der Frankfurter Wertpapierbörse nicht mehr auf Veranlassung der Gesellschaft an einer anderen Börse gehandelt werden. Welche Pläne indes für die Inhaber der Noratis-Anleihe 2020/28 angepeilt werden, ist bislang noch nicht öffentlich kommuniziert wurden.
Besonders bitter: Noch im Frühjahr schien die finanzielle Restrukturierung der Gesellschaft in greifbarer Nähe, als im Rahmen der Eigenverwaltung Verhandlungen über eine Refinanzierungslösung mit einem US-Kreditfonds über rund 227 Mio. EUR aufgenommen wurden.
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