Inflation… an der Wahlurne

Die US-Inflation rückt für die FED wieder stärker in den Mittelpunkt der Geldpolitik. Mit Blick auf die Septembersitzung dürfte eine breite Datenbasis zeigen, ob der jüngste Inflationsdruck nachhaltig ist oder sich als vorübergehend erweist.

Karen Manna, Portfolio Manager Fixed Income bei Federated Hermes, verweist darauf, dass die US-Notenbanker den Arbeitsmarkt inzwischen als weitgehend ausbalanciert betrachten. Damit konzentriert sich die geldpolitische Diskussion wieder stärker auf die Inflation. Für Anleger wird entscheidend sein, kurzfristige Ausschläge von einer nachhaltigen Veränderung des Inflationsbilds zu unterscheiden.

Auch die US-Politik könnte für die Börse relevant werden. Phil Orlando, Chief Market Strategist bei Federated Hermes, verweist auf historische Muster: Eine gespaltene Legislative gilt grundsätzlich als günstig für den Aktienmarkt. Sollte die Republikanische Partei das Repräsentantenhaus verlieren, aber die Mehrheit im Senat behalten, könnte der S&P 500 historisch eine durchschnittliche Jahresrendite von fast 14% erreichen.

Eine demokratische Mehrheit in beiden Kammern wäre unter einem republikanischen Präsidenten dagegen der historische Worst Case – mit einer durchschnittlichen Performance von unter 5%.

Karen Manna

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