
HORNBACH trotzt Konsumflaute und höheren Kosten – Umsatz steigt, Dividende bleibt stabil, Serbien ruft.
Die HORNBACH Gruppe hat das Geschäftsjahr 2025/26 trotz schwacher Konsumlaune solide abgeschlossen. Der Umsatz stieg um 4% auf 6,4 Mrd. EUR, während das bereinigte EBIT mit 264,7 Mio. EUR nur leicht unter Vorjahr lag.
Unter dem Strich verdiente HORNBACH 143,6 Mio. EUR und damit rund 2% weniger als im Vorjahr. Dennoch soll die Dividende stabil bei 2,40 EUR je Aktie bleiben – bereits zum 39. Mal in Folge mindestens auf Vorjahresniveau.
Vor allem die Baumarktsparte entwickelte sich robust. Der Umsatz der HORNBACH Baumarkt AG legte um 4% auf 6,1 Mrd. EUR zu. Online wuchs das Geschäft sogar um 7% auf 771 Mio. EUR. In mehreren Kernmärkten – darunter Deutschland, Österreich, Niederlande und Tschechien – gewann der Konzern weitere Marktanteile hinzu.
Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch höhere Personal-, IT- und Betriebskosten. Die Handelsspanne blieb mit 35,0% indes stabil. Dank steigender Roherträge konnte HORNBACH einen Großteil der Kostensteigerungen kompensieren.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026/27 bleibt der Konzern vorsichtig optimistisch. Erwartet werden ein Umsatz auf oder leicht über Vorjahresniveau sowie ein bereinigtes EBIT etwa auf Höhe von 2025/26. Als Belastungsfaktoren nennt das Management geopolitische Risiken sowie mögliche weitere Kostensteigerungen.
Gleichzeitig hält HORNBACH an seinem Expansionskurs fest. Investiert wird weiter in neue Märkte, Digitalisierung und KI-gestützte Anwendungen für Beratung und Produktauswahl. Zudem bereitet der Baumarktkonzern den Markteintritt in Serbien vor – die erste Eröffnung ist für Ende 2027 geplant.
CEO Albrecht Hornbach verweist insbesondere auf das langfristige Potenzial des europäischen DIY-Marktes, vor allem in Osteuropa. Baumarktchef Erich Harsch betont unterdessen die Bedeutung stabiler Dauertiefpreise statt kurzfristiger Rabattaktionen.
Die HORNBACH Gruppe zählt zu den führenden Baumarkt- und DIY-Konzernen Europas. Der Schwerpunkt liegt auf großflächigen Bau- und Gartenmärkten sowie einer verzahnten Online- und Filialstrategie.
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