Deutsche Rohstoff (DRAG) mit Rekordgewinn dank Almonty-Beteiligung

Verkäufe von Almonty-Aktien und starke Bilanzrelationen treiben das Ergebnis der Deutsche Rohstoff AG (DRAG) auf neue Höchststände.

Die Deutsche Rohstoff AG ist mit einem Rekordergebnis in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Maßgeblich verantwortlich dafür waren Gewinne aus dem Verkauf von rund 9 Mio. Aktien der Beteiligung an Almonty Industries, die Erträge von etwa 97 Mio. EUR beisteuerten.

Während der Konzernumsatz aufgrund geringerer Investitionen im Vorjahr sowie eines zeitweise schwächeren Ölpreisumfelds mit 43,9 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert von 59,1 Mio. EUR lag, sprang das EBITDA deutlich auf 126,0 Mio. EUR nach 43,2 Mio. EUR im Vorjahresquartal. Das Konzernergebnis nach Minderheiten erhöhte sich auf 103,4 Mio. EUR beziehungsweise 21,59 EUR je Aktie nach 12,5 Mio. EUR beziehungsweise 2,60 EUR je Aktie im Vorjahr.

Die durchschnittliche Tagesproduktion der US-Tochtergesellschaften lag im ersten Quartal bei 12.322 BOE pro Tag. Für das Gesamtjahr rechne die Gesellschaft weiterhin mit einer Produktion zwischen 17.000 und 18.000 BOEPD. Im zweiten Halbjahr soll die Förderung nach Inbetriebnahme weiterer Bohrungen auf über 20.000 BOEPD steigen.

Der Ausbau des Bohrprogramms verlaufe laut Unternehmen planmäßig. Bereits Mitte Mai sollen die ersten vier neuen Bohrungen in Produktion gehen. Insgesamt sind bis Anfang August weitere 18 Bohrungen vorgesehen – davon neun eigene sowie neun im Rahmen eines Joint Ventures.

DRAG 2023/28 vs. Aktienkurs

DRAG 2023/28 vs. Aktienkurs

Auch die Bilanzrelationen verbesserten sich deutlich. Das Eigenkapital stieg zum 31. März 2026 auf den Rekordwert von 331,9 Mio. EUR nach 220,4 Mio. EUR Ende 2025. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 38,1 auf 47,8%. Die liquiden Mittel verdoppelten sich nahezu auf 148,7 Mio. EUR.

Gleichzeitig reduzierte die Gesellschaft ihre Nettofinanzverbindlichkeiten deutlich von 146,3 auf 80,5 Mio. EUR. Der Verschuldungsgrad (Net Debt/EBITDA) sank auf 0,4 nach 1,1 zum Jahresende 2025. Der operative Cashflow belief sich auf 28,3 Mio. EUR, der Free Cashflow auf 64,9 Mio. EUR.

Vorstandschef Jan-Philipp Weitz verwies auf die „hervorragende Ausgangsposition“ des Konzerns. Finanzvorstand Henning Döring hob insbesondere die starke Liquiditätsentwicklung und die gesunkene Verschuldung hervor.

Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt die Deutsche Rohstoff AG ihre Prognose. Erwartet würden Umsätze zwischen 260 und 280 Mio. EUR sowie ein EBITDA zwischen 290 und 310 Mio. EUR.

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