
Branicks reduziert Emissionen weiter und hält die Green-Building-Quote stabil bei 52% – ein wichtiges Signal für ESG-Investoren.
Die Branicks Group AG setzt ihren Nachhaltigkeitskurs fort und liefert mit dem veröffentlichten EPRA-Nachhaltigkeitsbericht 2025 neue ESG-Kennzahlen für Investoren, Banken und Ratingagenturen. Gerade im weiterhin angespannten Immobilienmarkt gewinnt die Transparenz bei Energieeffizienz, Emissionen und Portfolioqualität zunehmend an Bedeutung.
Im Mittelpunkt steht erneut das Commercial Portfolio des Immobilienkonzerns. Dort sank die marktbasierte Treibhausgasintensität 2025 um 7%. Maßgeblich verantwortlich dafür war der höhere Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Stromverbrauch. Noch deutlicher fiel der Rückgang bei den selbstgenutzten Büroflächen aus: Hier reduzierte Branicks die Emissionsintensität um 20%.
Für Immobiliengesellschaften sind diese Kennzahlen inzwischen weit mehr als reine Nachhaltigkeitsmetriken. Banken, institutionelle Investoren und Anleihegläubiger berücksichtigen ESG-Faktoren zunehmend bei Finanzierungsentscheidungen und Risikobewertungen. Gerade Bestandshalter von Büro- und Logistikimmobilien stehen unter Druck, ihre Portfolios regulatorisch und energetisch zukunftsfähig auszurichten.
Entsprechend relevant bleibt auch die Green-Building-Quote. Trotz Veränderungen im Portfolio hielt Branicks den Anteil zertifizierter Immobilien stabil bei 52%. Zertifizierungen wie DGNB, LEED oder BREEAM gewinnen insbesondere bei der Vermarktung sowie bei der Finanzierung von Immobilien weiter an Gewicht. Gleichzeitig beeinflussen sie langfristig die Drittverwendungsfähigkeit und Attraktivität von Objekten für institutionelle Investoren.
Auch auf sozialer Ebene meldet der Konzern Fortschritte. Die Fluktuationsquote fiel um 24% auf 18%. Zudem erreichte Branicks mit einem Verhältnis von 48% Frauen zu 52% Männern nahezu Geschlechterparität innerhalb der Belegschaft.
Der Nachhaltigkeitsbericht folgt erneut den Standards der European Public Real Estate Association (EPRA) und soll damit eine bessere Vergleichbarkeit innerhalb der europäischen Immobilienbranche ermöglichen. Für Investoren ist das insbesondere deshalb relevant, weil ESG-Daten zunehmend standardisiert in Ratings, Kreditmargen und Investmentprozesse einfließen.
Mit einem betreuten Immobilienvermögen von 10,7 Mrd. EUR zählt Branicks weiterhin zu den größeren börsennotierten Immobilienplattformen Deutschlands. Operativ ersetzt die ESG-Berichterstattung zwar keine Lösung für die strukturellen Herausforderungen des Immobilienmarkts. Dennoch sendet das Unternehmen damit ein wichtiges Signal an Kapitalgeber: Die Transformation des Portfolios in Richtung nachhaltiger Bestände läuft weiter – trotz schwierigem Marktumfeld und anhaltendem Druck auf Bewertungen und Finanzierungen.
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