Bitcoin: 240 Mrd. USD an Verlusten durch Trump 2.0

AI-generiert

Der Bitcoin reagiert sensibel auf Politik: Aktionen von Trump 2.0 sorgten laut Analyse seit 2019 für massive Kursschwankungen – mit klar negativem Saldo.

Die politischen Entscheidungen und Aussagen von Donald Trump haben den Kryptomarkt in den vergangenen Jahren massiv beeinflusst. Laut einer Analyse von TechGaged führten seine Maßnahmen seit 2019 zu kurzfristigen Bitcoin-Verlusten von rund 240 Mrd. USD – deutlich mehr als die wenigen erzielten Zugewinne.

Insgesamt untersuchte TechGaged sechs zentrale Ereignisse, die den Bitcoin-Markt jeweils innerhalb weniger Tage stark bewegten. Dabei summierten sich die kurzfristigen Schwankungen auf über 380 Mrd. USD, wobei rund die Hälfte der Ereignisse den Markt deutlich belastete.

Besonders gravierend war die Ankündigung neuer US-Zölle im April 2025, die innerhalb von fünf Tagen rund 140 Mrd. USD an Marktkapitalisierung vernichtete. Damit fiel dieser Effekt rund zehnmal stärker aus als die positiven Impulse durch das CARES-Act-Stimulusprogramm im Jahr 2020, das Bitcoin um rund 11,5 Mrd. USD steigen ließ.

Auch frühere Aussagen Trumps zeigten Wirkung: Seine kritischen Tweets zu Bitcoin im Jahr 2019 führten zu einem Rückgang der Marktkapitalisierung um rund 51,8 Mrd. USD. Geopolitische Ereignisse, etwa im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt, sorgten ebenfalls für deutliche Marktreaktionen.

Zwar gab es auch positive Effekte: Insgesamt führten drei Ereignisse zu Kursgewinnen von zusammen rund 139 Mrd. USD. Dazu zählt unter anderem der Start eines Trump-Meme-Coins, der kurzfristig eine spekulative Rally auslöste und Bitcoin um rund 100 Mrd. USD steigen ließ. Dennoch bleibt die Bilanz negativ – die Verluste übersteigen die Gewinne um etwa 100 Mrd. USD.

Ein Blick auf den CBOE Volatility Index zeigt, dass die politische Unsicherheit auch klassische Märkte erfasst hat. Der sogenannte „Angstindex“ stieg zeitweise deutlich über seinen langjährigen Durchschnitt, was die hohe Nervosität der Investoren unterstreicht. Diese Volatilität übertrug sich regelmäßig auch auf den Kryptomarkt.

Fazit

Die Analyse zeigt, dass Bitcoin nicht nur von technologischen oder fundamentalen Faktoren beeinflusst wird, sondern zunehmend auch von politischen Entscheidungen und geopolitischen Entwicklungen. Insbesondere die Präsidentschaft von Trump 2.0 steht exemplarisch für eine Phase erhöhter Marktreaktionen – mit stärkerem Fokus auf Risiken als auf positive Impulse.

Die vollständige Analyse finden Sie unter diesem Link.

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