KTG Energie weiter auf Wachstumskurs

Der profitable Wachstumskurs der KTG Energie AG setzt sich fort: Der Energieproduzent hat im Jahr 2012 sein operatives Ergebnis (EBIT) mehr als verdoppelt. Von 3,9 Mio. EUR kletterte das Ergebnis um rund 52% auf 6,0 Mio. EUR. Der Umsatz konnte um 47% von 21,5 Mio. EUR auf 31,6 Mio. EUR gesteigert werden. Auch die Produktionskapazität schnellte um über 60% nach oben: Der Vorjahreswert von 13 Megawatt (MW) wurde 2012 auf eine elektrische Leistung von 35 MW am Netz ausgebaut. Damit können annähernd 0,25 Mio. Menschen mit sauberer, umweltfreundlicher Energie versorgt werden. Weiterlesen

Würth trotz Rezession in Südeuropa optimistisch

Schlagworte: Unternehmen / Würth
Der Handelskonzern Würth erwartet im laufenden Geschäftsjahr trotz der anhaltenden Konjunkturschwäche in Südeuropa ein leichtes Umsatzplus. Er erwarte ein Wachstum im niedrigen einstelligen Bereich und eine „angemessene Ergebnisentwicklung“, sagte Vorstandssprecher Robert Friedmann. Man wolle Kosten sparen, vor allem in Spanien und Italien. Dort hatte das unternehmen bereits 2012 jeweils 500 Stellen gestrichen. Würth berichtete für das Jahr 2012 von einem Umsatzanstieg in der Gruppe um knapp drei Prozent auf 9,98 Mrd. Euro; zugleich stieg das Betriebsergebnis um 5,1 Prozent auf 415 Mio. Euro, was allerdings unter den Erwartungen lag.
Quelle: Focus Money

Ernst & Young: Viele deutsche Manager schönen Zahlen

Schlagworte: Unternehmen / Europa
55 Prozent der deutschen Manager berichten inmitten der schwierigen Konjunkturlage von steigendem Druck, mit guten Quartalszahlen den hohen Ansprüchen der Investoren und Anteilseigner gerecht zu werden. 34 Prozent von ihnen geben an, dass Unternehmen Geschäftszahlen oftmals besser aussehen lassen, als sie tatsächlich sind. Das berichtet die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in einer Studie, für die in ganz Europa knapp 3.500 Finanzvorstände, Leiter der Revision, der Rechtsabteilung und des Compliance-Managements befragt wurden – davon 100 in Deutschland. Demnach ist Korruption in der Wirtschaft vieler europäischer Länder immer noch weit verbreitet. Nach Meinung von 39 Prozent der befragten Manager ist Bestechung in ihrem Land an der Tagesordnung, wie Ernst & Young berichtet. „Spitzenplätze“ belegen hier Slowenien, Griechenland und die Ukraine. Deutschland liegt mit 30 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt. Am wenigsten verbreitet ist Korruption demnach in der Schweiz, Finnland und Schweden. In Westeuropa halten etwa 14 Prozent der Manager es in der eigenen Branche für übliche Praxis, Aufträge mit Hilfe von Bestechung zu gewinnen – in Deutschland sind es neun Prozent.
bfr

Centrosolar: Licht am Horizont?

Die in München ansässige Centrosolar AG veröffentlichte ihr vorläufiges Ergebnis. Demnach musste der Photovoltaik-Anbieter im ersten Quartal einen Rückgang beim Vertrieb von 25% verzeichnen. Dies sei fast ausschließlich auf die Marktentwicklung in Deutschland zurückzuführen, begründete das Unternehmen diesen Rückgang. Weiterlesen

Biosprit-Hersteller Crop-Energies investiert 27 Mio. Euro

Schlagworte: Unternehmen / Energie
Der Biosprit-Hersteller Crop-Energies baut sein Werk in Zeitz (Sachsen-Anhalt) aus. „In den nächsten zwei Jahren sollen 27 Mio. Euro in den Standort fließen“, sagte Vorstand Marten Keil der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Donnerstag-Ausgabe). Damit werde eine neue Veredelungsanlage zur Herstellung von so genanntem Neutralalkohol gebaut. Er bildet die Grundlage für Getränke, Kosmetika und Pharmaprodukte, wie das Unternehmen mitteilte. Die Investition in den Neubau werde das Produktangebot aus der Zeitzer Anlage erhöhen, sagte Keil. Bisher wird dort Bioethanol allein für Kraftstoffe hergestellt.
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (Halle/Saale)

Niedrigzinspolitik belastet Mittelstand

Schlagworte: Unternehmen / Pensionssysteme
Die anhaltenden Niedrigzinsen führen zu einer Deckungslücke bei den Pensionssystemen im Mittelstand. Die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) führt in den näcsten 15 Jahren zu einer Deckungslücke bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Höhe von 4,1 Mrd. Euro, wie aus einer Analyse des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) hervorgeht. Die Pensionsverpflichtungen mittelständischer Unternehmen für Ihre Mitarbeiter belaufen sich nach Angaben des DIHK auf insgesamt 24 Mrd. Euro. Im Gegensatz zu den großen Dax-Konzernen falle die Anpassung der niedrigen Zinsen in den Bilanzen aus rechtlichen Gründen zwar niedriger aus. „Allerdings ist der geltende Referenzzins weit von aktuell erzielbaren Renditen entfernt“, heißt es in der Analyse. Der DIHK sieht weitreichende Konsequenzen für künftige Investitionen: „Bezogen auf die rund vier Milliarden Euro Deckungslücke – die letztlich aus künftigen Gewinnen finanziert werden muss – ergibt dies 1,3 Mrd. Euro weniger Investitionsspielraum beim deutschen Mittelstand.“ DIHK-Chefvolkswirt Alexander Schumann rät den Unternehmen, stärker Alternativen bei der Finanzierung von Investitionen zu erwägen, u. a. am Kapitalmarkt.
Quelle: dpa

Bareiß: Zusätzliche EEG-Befreiungen kommen Mittelstand zugute

Schlagworte: Mittelstand / Energie
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat die Liste der von der EEG-Umlage befreiten Unternehmen veröffentlicht. „Die steigende Anzahl EEG-befreiter Unternehmen zeigt, dass unsere Maßnahmen wirkungsvoll sind“, erklärte der Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Damit werde der Mittelstand von steigenden Strompreisen entlastet. Durch die Senkung der Entlastungsschwelle von zehn auf eine Gigawattstunde würden Unternehmen des produizierenden Gewerbes von Belastungen ausgenommen, von denen europäische bzw. internationale Mitbewerber nicht betroffen seien. Bareiß sprach sich außerdem dafür aus, die „Überförderungen“ bei Wind- und Sonnenenergie „dringend“ abzubauen.
bfr

Familienunternehmer warnen FDP vor Mindestlöhnen

Schlagworte: Familienunternehmen / Mindestlohn
Der Präsident des Familienunternehmer-Verbands, Lutz Goebel, hat die FDP angesichts ihres Mindestlohn-Beschlusses eindringlich vor den Folgen politisch festgelegter Lohnuntergrenzen gewarnt. „Einmal eingeführt, werden diese Untergrenzen politisch bedingt immer weiter steigen. Löhne festlegen können die Tarifparteien unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten besser als die Politik“, sagte Goebel „Handelsblatt-Online“. Das habe zuletzt auch wieder das Friseurhandwerk bewiesen. Dagegen stelle sich die Frage, was gewonnen sei, wenn im Falle von Mindestlöhnen Arbeitsplätze in der Lausitz oder im Erzgebirge verloren gingen, weil sie ein paar Kilometer über die Grenze nach Tschechien oder Polen verlagert werden. Die Familienunternehmen sind nach Goebels Angaben zwar direkt von der Mindestlohn-Debatte nicht betroffen, weil in den Betrieben ein guter Lohn für die Mitarbeiter gezahlt werde, aber gesellschafts- und sozialpolitisch bereiteten vor allem Niedrigqualifizierte „sehr große Sorgen“. Dessen ungeachtet plädiert die CSU im Bundestag – beflügelt vom Votum der Liberalen – dafür, dass die Bundesregierung noch vor der Bundestagswahl im September eine tarifliche Lohnuntergrenze beschließt.
Quelle: Handelsblatt-Online