
Die Branicks Group vermeldet einen Dämpfer: Die HV verweigerte die Zustimmung zu Beraterverträgen. Der Fortbestand wackelt nun.
Bei der Branicks Group brennt zum Wochenendausklang zunächst die Hütte: Auf der jüngsten Hauptversammlung fiel der Beschlussvorschlag der Verwaltung zu Tagesordnungspunkt 4 durch. Die Aktionäre verweigerten die erforderliche Mehrheit für geplante Beraterverträge; damit verfehlt der Immobilien-Konzern eine entscheidende Vollzugsbedingung für das Ende Juli angekündigte Sanierungskonzept.
Erschwerend kommt hinzu, dass sich die neu gewählten Aufsichtsratskandidaten Dr. Matthias Danne und Dr. Johannes Conradi die Wahlannahme vorerst vorbehalten. Unterdessen prüft die Führungsetage nun hastig neue Optionen.
Gelingt keine zeitnahe Einigung mit den Gläubigern, sei der Fortbestand der Gesellschaft unmittelbar gefährdet, so der Aktien- und Anleiheemittent mahnend in eigenen Worten.
Die Branicks Group verankert am Kapitalmarkt als gewerblicher Immobilieninvestor unter anderem die Anleihen 2021/26 sowie 2026/32.
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