
PANDION erwartet für 2025 ein negatives Vorsteuerergebnis. Belastend wirken vor allem Wertberichtigungen auf ausgewählte Gewerbeimmobilien.
PANDION rechnet für das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlich negativen Ergebnis vor Ertragsteuern. Nach vorläufigen Zahlen werde das Vorsteuerergebnis voraussichtlich bei rund -69 Mio. EUR liegen. Damit verfehle der Projektentwickler die Ende Dezember 2025 veröffentlichte Prognose eines leicht positiven Ergebnisses im einstelligen Mio.-EUR-Bereich deutlich.
Hauptursache sind nach Unternehmensangaben voraussichtlich erforderliche Wertberichtigungen auf ausgewählte Gewerbeobjekte. Hintergrund bleibt das schwierige Marktumfeld für gewerbliche Immobilien. Gestiegene Finanzierungskosten, veränderte Bewertungsmaßstäbe sowie weiterhin nur schleppend verlaufende Transaktionsmärkte hätten eine Neubewertung einzelner Objekte erforderlich gemacht.
Die endgültige Höhe der Wertberichtigungen steht noch unter dem Vorbehalt der Abschlussprüfung. Entsprechend basieren die veröffentlichten Zahlen auf einem vorläufigen Stand und können sich bis zur Feststellung des Jahresabschlusses noch ändern.
Den geprüften Konzernabschluss sowie den Geschäftsbericht 2025 wolle PANDION voraussichtlich Ende Juli veröffentlichen. Dann sollen auch die endgültigen Finanzkennzahlen und weitergehende Informationen zu den Belastungen präsentiert werden.
Die PANDION AG entwickelt und realisiert Wohn- und Gewerbeimmobilien in deutschen Metropolregionen. Die ausstehende Unternehmensanleihe 2021/26 (DE000 A289YC 5) ist am Kapitalmarkt notiert.
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