Deutsche Konsum Real Estate (DKR) steigert FFO deutlich – Bilanz weiter stabilisiert

Die Deutsche Konsum Real Estate (DKR) erhöhte ihren FFO um 57% und senkte gleichzeitig den LTV – die Sanierungskapitalerhöhung ist abgeschlossen.

Die Deutsche Konsum Real Estate AG (DKR) sei planmäßig in das Geschäftsjahr 2025/26 gestartet und habe ihre operative Stabilität weiter gefestigt, so das sanierte Unternehmen am Morgen. Die Mieterlöse gingen infolge von Objektverkäufen im ersten Quartal um rund 5% auf 16,9 Mio. EUR zurück. Das Vermietungsergebnis legte dagegen deutlich um rund 30% auf 13,8 Mio. EUR zu – auch begünstigt durch periodenfremde Effekte aus Betriebskostenabrechnungen. Das EBIT blieb mit 8,9 Mio. EUR stabil.

Die Funds from Operations (FFO), für viele Immobilienunternehmen die wichtigste Kennzahl zur operativen Vergleichbarkeit, stiegen deutlich um rund 57% auf 7,4 Mio. EUR, entsprechend 0,15 EUR je Aktie. Haupttreiber war die spürbare Reduktion der Zinsaufwendungen. Der aFFO erhöhte sich sogar um rund 165% auf 6,9 Mio. EUR.

Auch auf der Bilanzseite zeigen sich Fortschritte: Der Netto-LTV (Loan to Value) verbesserte sich um 1,4 Prozentpunkte auf 56,4%. Die Finanzmittel erhöhten sich signifikant auf 24,1 Mio. EUR. Das Portfolio umfasste zum Quartalsstichtag 149 Objekte mit einem Bilanzwert von 775 Mio. EUR.

Ein Portfolio der DKR - durch Verkäufe verändert er sich allerdings stets

Ein Portfolio der DKR – durch Verkäufe verändert er sich allerdings stets

Im Fokus stehe weiterhin die Umsetzung der im Sanierungsgutachten definierten Maßnahmen. Die auf der außerordentlichen Hauptversammlung beschlossene Kapitalerhöhung wurde nach Ablauf der Bezugsfrist durchgeführt. Insgesamt werden rund 59 ½ Mio. neue Aktien ausgegeben. Mit Eintragung ins Handelsregister steige das Grundkapital auf 109,9 Mio. EUR.

Parallel treibt die DKR auch Immobilienverkäufe voran: Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres wurden acht Objekte mit jährlichen Mieterträgen von 3,2 Mio. EUR zu einem Gesamtkaufpreis von 34,7 Mio. EUR beurkundet.

Für das Gesamtjahr 2025/26 erwartet die Gesellschaft infolge weiterer Verkäufe Mieterlöse zwischen 58 und 63 Mio. EUR. Gleichzeitig soll die Finanzierungsstruktur weiter entlastet werden. Die Ergebnisentwicklung hänge maßgeblich vom Fortschritt der Verkaufsprozesse und der weiteren Restrukturierung ab.

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