
Aufatmen bei der creditshelf Aktiengesellschaft (ISIN: DE000 A2LQUA 5): Der ehemalige Spezialist für die Online-Kreditvergabe teilt mit, dass das Amtsgericht Frankfurt am Main im Insolvenzverfahren (Az. 810 IN 148/24) der creditshelf den im Erörterungs- und Abstimmungstermin vom 22. Oktober 2025 vorgelegten Insolvenzplan bestätigt hat.
Laut der creditshelf AG haben zuvor sämtliche Gläubigergruppen dem Insolvenzplan einstimmig zugestimmt.
Der Insolvenzplan sehe die Sanierung des Rechtsträgers durch die Übernahme aller Aktien durch die Aktionärin PVM Private Values Media AG vor, die im Rahmen des Plans finanzielle Mittel bereitstelle, durch die eine deutliche Besserstellung der Insolvenzgläubiger gegenüber einer Abwicklung im Regelverfahren erreicht werde.
Der den Plan bestätigende Beschluss des AG Frankfurt sei bereits rechtskräftig, das Insolvenzverfahren werde demnach in Kürze aufgehoben und die Gesellschaft fortgesetzt.
Die Aktionäre des einstigen digitalen Unternehmensfinanzierers gehen indes komplett leer aus: Nach dem Insolvenzplan werde es keinerlei Zuflüsse an die Aktionäre geben, weil die vorhandenen Mittel nicht ausreichen würden, um alle Forderungen der Insolvenzgläubiger zu bedienen.
Die Zulassung der Aktien der creditshelf zum regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse soll ferner erhalten bleiben.
Der Aufsichtsrat hat Herrn Oliver Würtenberger zum Mitglied des Vorstands bestellt. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Dr. Tim Thabe und Dr. Daniel Bartsch legen ihre Ämter in den nächsten Tagen nieder.
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