Mehr Glanz als Abschied: Goldbesitzer stocken Bestände auf

Deutschlands größter Goldfilialist OPHIRUM hat ein neues ‚Gold-Barometer‘ eingeführt, das künftig regelmäßig die Stimmung gegenüber physischem Gold misst.

Grundlage seien Daten des Meinungsforschungsinstituts Civey, die ein Live-Monitoring der Kauf- und Verkaufsabsichten sowohl der Gesamtbevölkerung als auch bestehender Goldbesitzer ermöglichen.

Zentrale Ergebnisse:

– In der Gesamtbevölkerung bleibt das Interesse an physischem Gold moderat: Ende November gaben 5,4% an, in den vergangenen sechs Monaten Gold gekauft zu haben, während 6,1% planen, dies im kommenden Halbjahr zu tun.

Bei den Goldbesitzern zeigt sich ein deutlich dynamischeres Bild: 29,3% haben in den letzten sechs Monaten Gold zugekauft – ein Anstieg gegenüber unter 20% im August. Gleichzeitig stieg der Anteil derjenigen, die einen Verkauf planen, von 10,4% im August auf 17,2% Ende November.

Gold 2025: in Euro versus USD

Gold 2025: in Euro versus USD

Interpretation

Die Rekordhochs des Goldpreises beeinflussen das Verhalten der Anleger spürbar. Zwei gegensätzliche Effekte prägen die Stimmung:

Gewinnmitnahmen: Einige Goldbesitzer nutzen die hohen Kurse, um Gewinne zu realisieren.

FOMO-Effekt (Fear of Missing Out): Andere Anleger fürchten, bei weiteren Preissteigerungen nicht dabei zu sein, und kaufen zusätzlich Gold, was die Nachfrage weiter antreibt.

OPHIRUM sehe in diesen Daten einen wichtigen Indikator für die Marktstimmung, obgleich die Transaktionen privater Anleger den globalen Goldpreis nur geringfügig beeinflussen. Das Unternehmen betreibt derzeit 34 Filialen sowie einen Onlineshop und bietet neben Barren und Münzen auch Golddepots und Sparpläne an.

Mit dem neuen Barometer wolle OPHIRUM Anlegern und Marktbeobachtern künftig einen transparenten Einblick in die Entwicklung des physischen Goldmarkts in Deutschland geben.

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