LAIQON (ehemals Llyoyd Fonds) begibt neue Wandelanleihe

Die LAIQON AG (DE000 A12UP2 9) hat die Begebung einer Wandelschuldverschreibung 2023/28 mit einer Laufzeit von fünf Jahren beschlossen.

Gesamtnennbetrag soll bis zu 20 Mio. EUR mit Bezugsrecht der Aktionäre sein.

Die Wandelschuldverschreibung 2023/28 könne im Rahmen eines öffentlichen Angebotes in Deutschland von interessierten Aktionären unter Ausübung ihres Bezugsrechts gezeichnet werden. Die bezugsberechtigen Aktionäre haben das Recht, für jeweils 874 Aktien der LAIQON AG eine Wandelschuldverschreibung mit einem Nennbetrag von EUR 1.000,00 zu beziehen. Darüber hinaus werde den Bezugsberechtigten ein Mehrbezugsrecht für diejenigen Wandelschuldverschreibungen eingeräumt, für die das Bezugsrecht von den Aktionären nicht ausgeübt wird.

Die marktüblichen Konditionen der Emission, insbesondere der Ausgabepreis sowie die Höhe von Zins-Coupon und Wandlungspreis, würden im Zuge der finalen Einreichung des für die Emission maßgeblichen Wertpapierprospektes bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) voraussichtlich Ende April 2023 durch den Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats gesondert festgelegt werden. Die Gesellschaft wird über die Festlegung der Konditionen und den Beginn der Bezugsfrist gesondert informieren.

Nach derzeitigem Zeitplan und insbesondere vorbehaltlich einer Billigung des Wertpapierprospekts durch die BaFin soll die Bezugsfrist vom 4. Mai bis zum 17. Mai laufen.

Die Emission wird von der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, Gräfelfing, als Emissionsbank begleitet. Wandelschuldverschreibungen, die nicht im Rahmen des Bezugsangebots (einschließlich der Mehrbezugsoption) bezogen und zugeteilt werden, sollen im Rahmen einer Privatplatzierung (nicht öffentliches Angebot) ausgewählten Anlegern zu den gleichen Konditionen zur Zeichnung angeboten werden. Diese Privatplatzierung wird ebenfalls von der CapSolutions, München, begleitet.

Die Emission der Wandelschuldverschreibung 2023/28 löst einen Ausschlusszeitraum für die Ausübung der Wandlungsrechte der Inhaber der von der LAIQON AG emittierten 5,5% Wandelschuldverschreibung 2020/24 (DE000 A289BQ 3) aus. Zu den Auswirkungen auf das grundsätzlich am 3. Mai 2023 beginnende Wandlungsfenster unter der Wandelschuldverschreibung 2020/24 werde die Gesellschaft die Anleihegläubiger per gesonderter Bekanntmachung im Bundesanzeiger informieren.

Den Nettoemissionserlös beabsichtigt die LAIQON AG im Wesentlichen zur Tilgung von Kaufpreis- und Bankverbindlichkeiten im Zusammenhang mit erfolgten Unternehmensakquisitionen sowie für die weitere Entwicklung des LAIQON-Konzerns und zur Beschleunigung der Wachstumsstrategie GROWTH 25 zu verwenden.

Über die LAIQON AG (vormals Lloyd Fonds AG)

Die LAIQON AG (LQAG) ist ein innovatives Finanzhaus mit einem verwalteten Vermögen von rund 5,7 Mrd. EUR in über 50 Wealth Produkten und Lösungen. Diese werden sowohl von Portfoliomanagement- und Vermögensverwaltungs-Teams als auch auf Basis künstlicher Intelligenz gesteuert. Dabei steht Nachhaltiges Investieren als Symbiose aus Kunden- und Nachhaltigkeitszielen im Fokus. (Stand der Zahlenangaben: 31.12.2022)

Das 1995 gegründete, bankenunabhängige Unternehmen ist seit 2005 an der Börse vertreten. Seit März 2017 ist die LAIQON AG im Segment Scale (DE000 A12UP2 9) der Deutschen Börse in Frankfurt gelistet.

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