
Im Schatten des Glanzes von Gold eröffnen sich Chancen bei Energie, Industriemetallen und Agrarrohstoffen, so eine Zusammenfassung von Reichmuth & Co Privatbankiers.
Strukturelle Engpässe und geopolitische Risiken könnten die Preise weiter treiben. Doch Gold ist der Star des Jahres: Seit Januar hat sich der Preis in US-Dollar um etwa 60% erhöht. Treiber sind massive Zentralbankkäufe, geopolitische Unsicherheit und ein schwindendes Vertrauen in den US-Dollar. Für Anleger bleibt Gold ein stabiler Wertspeicher – doch wer nur auf das Edelmetall setzt, übersieht das größere Bild.
Denn andere Rohstoffsegmente stehen vor einer spannenden Entwicklung. Energie, Industriemetalle und Agrarrohstoffe leiden unter strukturellen Engpässen, die mittelfristig für Preisauftrieb sorgen könnten. Jahrzehntelange Unterinvestitionen haben die Förderkapazitäten ausgedünnt, während geopolitische Spannungen und Protektionismus die Versorgung zusätzlich erschweren.
Energie: Öl und Uran bleiben attraktiv. Die Nachfrage zieht wieder an, während die Angebotsseite kaum flexibel ist. US-Schieferöl nähert sich seinem Peak, neue Großfunde sind selten. Uran profitiert von einer Renaissance der Kernenergie und knappen physischen Märkten.
Industriemetalle: Kupfer, Nickel und Aluminium sind Schlüsselrohstoffe für Elektrifizierung, Energiewende und Digitalisierung. W…
