
ESPG schließt 2025 mit 2,3 Mio. EUR Konzerngewinn ab und sieht sich nach der finanziellen Neuordnung bereit für die nächste Wachstumsphase.
Die European Science Park Group (ESPG AG) hat ihren Konzernabschluss 2025 veröffentlicht und die vorläufigen Geschäftszahlen im Wesentlichen bestätigt. Unter dem Strich erzielte der Spezialist für Wissenschaftsparks einen Konzerngewinn von 2,3 Mio. EUR; der Abschluss erhielt einen uneingeschränkten Prüfungsvermerk.
Die Erträge aus der Immobilienbewirtschaftung stiegen im Geschäftsjahr um 10% auf 18,0 Mio. EUR. Das Ergebnis aus der Immobilienbewirtschaftung legte zugleich um 59% auf 11,6 Mio. EUR zu. Positiv wirkte dabei auch ein Einmaleffekt aus der Beendigung eines größeren Mietvertrags.
Beim operativen Ergebnis gelang ESPG ebenfalls die Rückkehr in positives Terrain: Das EBIT erreichte 9,5 Mio. EUR, nachdem 2024 noch ein Minus von 11,2 Mio. EUR angefallen war. Das Konzernergebnis verbesserte sich auf 2,3 Mio. EUR; ohne den genannten Einmaleffekt hätte es laut Gesellschaft bei 0,7 Mio. EUR gelegen. Im Vorjahr hatte die Restrukturierung noch zu einem Konzernverlust von 24,8 Mio. EUR beigetragen.
„Nach der finanziellen Neuordnung können wir nun wieder aus einer soliden Position heraus handeln und unsere Projekte gezielt vorantreiben“, erklärt Ralf Nöcker, Vorstand der ESPG AG. Mit dem Science-Park-Portfolio, dem Jahresüberschuss und einem stabilen LTV sehe sich die Gesellschaft gut für die nächste Entwicklungsphase aufgestellt. Zudem wolle ESPG Marktopportunitäten aktiv nutzen; ein Objekt sei bereits als zum Verkauf bestimmt eingebucht worden.
Das Eigenkapital erhöhte sich um 5% auf 83,7 Mio. EUR. Gleichzeitig verdoppelten sich die liquiden Mittel auf 4,7 Mio. EUR. Der Loan-to-Value lag zum Bilanzstichtag bei 57,4%. Dies eröffne Spielraum für weitere Investitionen in die Science Parks, so Christian Fendel, Director of Finance der ESPG AG. Parallel führe das Unternehmen Gespräche über die Prolongation und Aufnahme weiterer Darlehen zu tragfähigen Konditionen.
Zum Jahresende umfasste das ESPG-Portfolio 16 Science Parks mit einem Wert von rund 215 Mio. EUR. Operativ stehen in den kommenden Monaten vor allem der Abbau von Leerständen, zusätzliche Mietabschlüsse sowie planmäßige Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Fokus.
Die European Science Park Group konzentriert sich auf spezialisierte Wissenschaftsparks mit Mietern aus Zukunftsbranchen wie Biowissenschaften, grünen Technologien und digitaler Transformation. Das europaweite Portfolio umfasst 16 Standorte mit insgesamt rund 126.000 qm Fläche, häufig in der Nähe von Universitäten, Kliniken und Forschungsstandorten.
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