
Vossloh erhöht nach starkem Jahr die Dividende auf 1,15 EUR und setzt verstärkt auf Digitalisierung sowie gezielte Zukäufe.
Aktien- und Anleiheemittent Vossloh AG hat nach einem Rekordjahr 2025 die Dividende auf 1,15 EUR je Aktie angehoben (Vorjahr: 1,10 EUR). Auf der Hauptversammlung in Düsseldorf bestätigte der Vorstand zudem die strategische Ausrichtung auf weiteres Wachstum – insbesondere im Digitalgeschäft.
Operativ blickt Vossloh auf ein starkes Jahr zurück: Der Umsatz stieg auf 1,34 Mrd. EUR, das EBIT erreichte 111,9 Mio. EUR. Auch die Nachfrage bleibt hoch – mit Auftragseingängen von 1,4 Mrd. EUR und einem Auftragsbestand von zuletzt 1,1 Mrd. EUR wurde ein neuer Höchststand erzielt.
CEO Oliver Schuster betonte die starke Marktposition als bevorzugter Partner für Bahnnetzbetreiber weltweit. Gleichzeitig soll 2026 ein Schlüsseljahr für die weitere Digitalisierung werden. Bereits platzierte Mittel aus einer Hybridanleihe über 250 Mio. EUR sollen gezielt in den Ausbau digitaler Kompetenzen und mögliche Akquisitionen fließen.
Auch CFO Thomas Triska sieht das Unternehmen gut positioniert: Die Auftragspipeline sei solide gefüllt, das Marktumfeld weiterhin attraktiv. Wachstum solle sowohl organisch als auch durch gezielte Zukäufe erfolgen.
Auf der Hauptversammlung waren rund 72% des Grundkapitals vertreten. Sämtliche Beschlüsse wurden mit klarer Mehrheit angenommen, Vorstand und Aufsichtsrat entlastet.
Mit steigender Dividende, solider Auftragslage und klarem Fokus auf Digitalisierung setze Vossloh seinen Wachstumskurs fort.
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