HÖRMANN Industries erhöht EBIT-Prognose – Auftragseingang schwächelt aber weiterhin

Die HÖRMANN Industries veröffentlichte gute Finanzergebnisse für die ersten neun Monate, jedenfalls im Vergleich zu den tiefen  Vorjahreswerten.

Die HÖRMANN Industries GmbH (Unternehmensanleihe: NO0012938325) hat heute ihre Finanzergebnisse für die ersten neun Monate veröffentlicht. In den ersten drei Quartalen sind die Umsatzerlöse der HÖRMANN Gruppe um 3% auf 502,8 Mio. EUR gestiegen.

Infolge des gesteigerten Umsatzes, eines geänderten Produkt- und Leistungsmixes sowie einer verbesserten Kostenstruktur erhöhte sich auch das EBITDA in den ersten neun Monaten deutlich um 150% auf 32,4 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 629% auf 22,6 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr. Die Vorjahreswerte waren allerdings sehr schwach.

Der Auftragsbestand der HÖRMANN Gruppe entwickelte sich stabil und lag zum 30. September bei 602,5 Mio. EUR, was einem Anstieg von 1% im Vergleich zum 31. Dezember 2024 entspricht.

Allerdings macht sich die herausfordernde wirtschaftliche Lage in Deutschland auch im Auftragseingang der HÖRMANN Industries bemerkbar: Im Berichtszeitraum verringerte sich der Auftragseingang infolge einer spürbaren Investitionszurückhaltung in der Industrie um 6% auf 514,5 Mio. EUR.

HÖRMANN Industries 2023/28

HÖRMANN Industries 2023/28

Johann Schmid-Davis, CFO der HÖRMANN Industries, dazu: „Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben angespannt, und viele Unternehmen sehen sich mit einer zunehmenden Komplexität an geopolitischen und konjunkturellen Herausforderungen konfrontiert. Dennoch konnten wir dieser Entwicklung im Berichtszeitraum erfolgreich entgegenwirken und haben unsere Ergebnisprognose sogar nach oben angepasst. Diese positive Entwicklung ist das Resultat unseres konsequenten Kostenmanagements und unserer strategischen Diversifikation, die der HÖRMANN Gruppe auch in Krisenzeiten eine hohe Widerstandskraft verleiht.“

Für das Geschäftsjahr 2025 werde nun ein höheres Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in einer Bandbreite von 27  bis 29 Mio. EUR erwartet. Bisher wurde ein EBIT zwischen 21 und 23 Mio. EUR prognostiziert. Im Hinblick auf den Umsatz der HÖRMANN Gruppe geht die Geschäftsführung davon aus, die Bandbreite zwischen 690 und 720 Mio. EUR am unteren Ende zu erreichen.

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