UBM zurück in der Gewinnzone

UBM verbessert Ergebnis, steigert die Liquidität deutlich und senkt die Verschuldung auf den niedrigsten Stand seit 2021.

Die UBM Development AG ist mit einem positiven Ergebnis ins Geschäftsjahr 2026 gestartet. Sowohl vor als auch nach Steuern schrieb der Immobilienentwickler im ersten Quartal wieder schwarze Zahlen und verbesserte zugleich seine Finanzkennzahlen deutlich.

Die Gesamtleistung stieg im ersten Quartal um fast zwei Drittel auf 95,3 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) drehte von minus 6,3 Mio. EUR im Vorjahr auf plus 0,3 Mio. EUR. Auch nach Steuern erzielte UBM mit 0,3 Mio. EUR wieder ein positives Ergebnis nach einem Verlust von 6,6 Mio. EUR im Vorjahresquartal.

Die Eigenkapitalbasis wurde weiter gestärkt: Das Eigenkapital erhöhte sich um 8% auf 376,9 Mio. EUR, während die Nettoverschuldung um 8% auf 483,6 Mio. EUR sank. Damit liege die Verschuldung laut Unternehmen auf dem niedrigsten Niveau seit 2021.

Besonders deutlich fiel der Anstieg der Liquidität aus: Die liquiden Mittel erhöhten sich um 43% auf 168,4 Mio. EUR.

Die Eigenkapitalquote liegt mit 33,7% bereits am oberen Ende der Zielspanne von 30 bis 35%.

UBM Dev. 2025/30

UBM Dev. 2025/30

CEO Thomas G. Winkler sieht UBM damit wieder „in einer Position der Stärke“. Die Gesellschaft wolle nun das angekündigte Portfolio-Rebalancing weiter vorantreiben.

Dank der verbesserten Finanzlage plant UBM neben der Rückzahlung der fälligen Sustainability-Linked-Anleihe 2021 auch die vorzeitige Rückzahlung der Hybridanleihe 2021 noch vor dem Step-up-Termin. Weitere größere Anleihefälligkeiten stünden erst wieder zwischen 2027 und 2029 an.

Operativ profitiere UBM weiterhin von einer robusten Nachfrage im Premium-Wohnsegment. Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf einen grundlegenden Wandel am Wohnungsmarkt. Steigende Baukosten und regulatorische Anforderungen machten Wohnen zunehmend schwerer bezahlbar.

UBM setzt deshalb weiterhin auf Holz-Hybrid-Projekte sowie energieeffiziente Wohnkonzepte. Parallel sollen Verkäufe von Bestandsimmobilien und nicht-strategischen Assets zusätzlichen Cash für Projekte im Bereich „Bezahlbares Wohnen“ freisetzen.

UBM zählt zu den führenden Entwicklern von Holzbau-Projekten in Europa und konzentriert sich auf Metropolregionen wie Wien, München, Frankfurt und Prag.

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