
Während Ethereum an Beliebtheit gewinnt, bleibt die Unsicherheit über die Geldpolitik der US-Notenbank FED ein heißes Thema unter Investoren.
Ethereum verzeichnete eine verbesserte Stimmung, die von 21 auf 30% stieg, während Bitcoin trotz Verlusten mit 56% weiterhin dominiert. Altcoins, die nicht zu den drei größten (Bitcoin, Ethereum, Solana) gehören, werden von institutionellen Anlegern nach wie vor de facto ignoriert.
Die durchschnittliche digitale Vermögensallokation ist auf 0,9% gefallen, wobei Privatpersonen und Family Offices die größten Anteile halten. Zugangseinschränkungen für Unternehmen und Bedenken hinsichtlich der Verwahrung bleiben große Hürden, insbesondere für neue Investoren.
Diversifizierung und Zugang zur Blockchain-Technologie haben die Spekulation als wichtigste Antriebskraft für Investitionen überholt. Während die Bedenken hinsichtlich Volatilität und Regulierung zurückgegangen sind, bestehen weiterhin Probleme bei der Verwahrung und Zugänglichkeit.
Ein wachsender Anteil von Investoren äußert Zweifel an der aktuellen politischen Ausrichtung der FED: Seit Januar 2024 gab es einen Anstieg der ‚Noch nicht‘-Antworten, was das Interesse an Bitcoin als Absicherung gegen geldpolitische Unsicherheit befeuert.
Ethereum scheint der einzige Vermögenswert zu sein, bei dem sich die Stimmung verbessert hat. Die Anzahl der Befragten, die glauben, dass es die vielversprechendste Wachstumsperspektive hat, stieg von 21 auf 30%. Bitcoin bleibt mit 56% der Antworten der bevorzugte Vermögenswert, obwohl er, ebenso wie Solana, gegenüber Ethereum an Boden verloren hat.
Trotz der Diskussion um eine ‚Altcoin-Season‘ lässt sich bei institutionellen Investoren keine solche Entwicklung erkennen. Diese glauben weiterhin, dass keiner der Altcoins eine überzeugende Wachstumsperspektive biete.
Die Gewichtung digitaler Vermögenswerte in Portfolios ist trotz drastischer Zuflüsse von 30 Mrd. USD in diesem Jahr auf 0,9% gesunken. Investoren mit den flexibelsten Anlagemandaten, nämlich Privatpersonen und Family Offices, halten mit 48% bzw. 4,5% die größten Positionen. Institutionelle Fonds halten im Durchschnitt eine Position von 1%.
Trotz der jüngsten Preisanstiege sehen immer mehr Befragte digitale Vermögenswerte als gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Unter Befragten, die noch nicht investiert haben, wird die Volatilität weiterhin als Hauptgrund angeführt. Allerdings ist die Sorge bezüglich Volatilität und Regulierung deutlich zurückgegangen, was auf die zuletzt geringere Volatilität und die zunehmende regulatorische Akzeptanz hinweise.
Die Umfrage von CoinShares umfasst 34 Antworten von Anlegern, die insgesamt ein verwaltetes Vermögen von rund 529 Mrd. USD abdecken. Die gesamte Umfrage kann über diesen Link abgerufen werden.
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