Adler Real Estate: Finanzierungsgerüst durch Anleiherückkauf optimiert

Foto: © Allen.G – stock.adobe.com
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Die Adler Real Estate AG hat ihren Altanleiherückkauf Ende April erfolgreich abgeschlossen. Im Zuge dessen wurde die zuvor noch 500 Mio. EUR schwere Unternehmensanleihe 2015/20 (WKN: A14J3Z) um 200 Mio. EUR bzw. 40% auf ein nunmehr noch ausstehendes Anleihevolumen von 300 Mio. EUR erleichtert.

Der Rückkauf der Alt-TSV wurde mit Erlösen aus der zuvor begebenen Neuemission finanziert, die ihrerseits ein Volumen von 800 Mio. EUR – aufgeteilt in zwei Tranchen über 500 Mio. EUR (2018/23) und 300 Mio. EUR (2018/26) – auf die Waage brachte.

Adler Real Estate III 2015/20 zahlt einen jährlichen Kupon von 4,75%, die jüngsten Alder-Bonds indes nur eine durchschnittliche Verzinsung von 2,3% p.a. – 1,875% p.a. für die fünf- und 3,0% p.a. für die achtjährige Schuldverschreibung.

Die Refinanzierung senke daher den Zinsaufwand auf annualisierter Basis um 4,8 Mio. EUR und verbessere damit den für 2018 erwarteten FFO I um rund 5% bzw. um 3 Mio. EUR auf 68 bis 73 Mio. EUR, so Adler.

ADLER REAL ESTATE 2015/20 (WKN: A14J3Z)

ADLER REAL ESTATE 2015/20 (WKN: A14J3Z)

„Mit dem erfolgreichen Abschluss des Rückkauf-Angebots haben wir jetzt schon einige unserer Ziele erreicht, die wir uns ursprünglich für das gesamte Jahr gesetzt hatten“, führt Maximilian Rienecker, Co-CEO der Adler Real Estate AG, aus.

So erhöhe sich durch den Rückkauf zudem die durchschnittliche Laufzeit der gesamten Schulden des Immobilienkonzerns. Außerdem sinke die durchschnittliche Verzinsung des Fremdkapitals („Weighted Average Cost of Debt“, WACD) bis zum Jahresende auf voraussichtlich 2,4% und liege damit unter dem bisher prognostizierten Wert von 2,5%.

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