Anleihen heute im Fokus: paragon, ADLER Real Estate, Ekotechnika

paragon AG: E-Mobilitäts-Tochterunternehmen Voltabox AG legt Ausgabepreis je Aktie auf 24,00 Euro fest
Foto @ paragon AG

Am Dienstag berichten die KMU-Anleiheemittenten paragon und ADLER Real Estate über ihre jeweilige operative Entwicklung in den ersten neun Monaten des aktuellen Geschäftsjahresverlauf. Auch der ehemalige Emittent einer KMU-Anleihe, Ekotechnika, wusste zuletzt mit übertroffenen Geschäftsprognosen zu überzeugen.

paragon AG nach den ersten neun Monaten erneut Outperformer der Branche: Im Berichtszeitraum steigerte der Automobilelektroniker seine Konzernerlöse um 15% auf 84,7 Mio. EUR. Das Wachstum resultierte u.a. aus der sehr guten Entwicklung in den Segmenten Elektromobilität und Mechanik. Das EBITDA erhöhte sich um knapp ein Viertel auf 12,6 Mio. EUR, das EBIT legte um rund 20% auf 6,1 Mio. EUR zu. Unterm Strich verblieb ein deutlich höheres Konzernergebnis von 2,1 Mio. EUR (Vj: 0,8 Mio. EUR). paragon bestätigt seine Umsatz- und Ertragsprognose für das laufende Geschäftsjahr. Danach soll der Konzernumsatz von 102,8 Mio. EUR auf 120 bis 125 Mio. EUR wachsen. Dabei wird eine EBIT-Marge von rund 9 bis 9,5% erwartet, was einem EBIT von 10,8 bis 11,9 Mio. EUR entspricht.

ADLER Real Estate AG bleibt auf Wachstumskurs: Nach Übernahme mehrerer Einzelportfolien im Jahresverlauf gehörten dem Immobilienkonzern zum 30. September 2017 insgesamt 53.254 Mieteinheiten, davon 50.641 Einheiten, die zur dauerhaften Vermietung gehalten werden und 2.613 Einheiten, die Handelszwecken dienen. Im Jahresverlauf wuchs der Objektbestand um 6,4%. So lag die kontrahierte Miete/Monat/qm der zur dauerhaften Vermietung gehaltenen Bestände am Ende des Berichtszeitraums durchschnittlich bei 5,08 EUR (9M 2016: 4,95 EUR). Der Vermietungsstand lag mit 89,9% ebenfalls höher als ein Jahr zuvor (89,3%). Die Nettomieteinnahmen entwickelten sich positiv und erreichten mit 130,5 Mio. EUR ein Plus von knapp 4% ggü. Vorjahr.

ADLER Real Estate AG: Portfolio mit 2.500 Einheiten erworbenDie FFO I von 27,1 Mio. EUR (+45,3% ggü. Vj.) profitierten sowohl von umfangreichen Schuldentilgungen als auch von wachsenden Mieteinnahmen. Gleichzeitig wurde die Finanzierungsstruktur deutlich gestärkt: Der Loan-to-Value (LTV) sank zuletzt auf 59,6%. Eine weitere Verbesserung wird in Q4 erwartet, wenn der im Oktober vereinbarte Verkauf der ACCENTRO Real Estate AG wirksam wird. Bis 2019 soll der LTV auf unter 55% absinken und ein Investment Grade Rating erhalten werden. Die Eigenkapitalquote wurde gestärkt und erreichte Ende September 28%, womit sie 1,4%-Punkte höher als zu Jahresbeginn lag.

Ekotechnika AG veröffentlicht Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2015/16Ekotechnika AG übertrifft Prognose für das Geschäftsjahr 2016/17: Die deutsche Holding des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland, der EkoNiva-Technika Gruppe, erzielte auf Basis vorläufiger Zahlen mit über 140 Mio. EUR ein Umsatzplus von knapp einem Fünftel ggü. Vorjahr und lag damit zudem über dem prognostizierten Korridor von 117 bis 120 Mio. EUR. Auch das EBIT übertraf mit 10 Mio. EUR (Vj: 5,3 Mio. EUR) die bisherigen Erwartungen von 6 bis 7 Mio. EUR. Die positive Entwicklung war insbesondere auf die gestiegene Nachfrage nach importierter Landtechnik sowie den stabilen Wechselkurs zurückzuführen. So konnte Ekotechnika im abgelaufenen Geschäftsjahr die Auftragseingänge sowohl bei Traktoren auf 252 (+27%) als auch bei Mähdreschern auf 57 (+68%) deutlich steigern.

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