Alno AG: Küchenmöbelhersteller denkt über Begebung einer Anleihe nach.

Kocht Alno bald am Bondmarkt? Quelle: Alno AG

Der Küchenmöbelhersteller Alno will weiter wachsen. Um die Expansion zu finanzieren, ziehe das Unternehmen aus Pfullendorf auch die Begebung einer Anleihe in Betracht, wie Alno in einer Pressemitteilung bekanntgab.

Alno gehört eigenen Angaben zufolge zu den führenden Küchenherstellern in Deutschland und will seine Präsenz am nordamerikanischen Markt weiter ausbauen. Hierzu plant das Unternehmen, einen weiteren Showroom in Florida im Mai dieses Jahres zu eröffnen. Bereits seit Januar 2012 ist Alno mit Tochterunternehmen und eigenen Küchenstudios in New York vertreten. „Wir wollen in diesem wichtigen strategischen Markt mit einem enormen Umsatzpotential unsere Präsenz weiter ausbauen“, erklärt CEO Max Müller die Wachstumspläne seines Unternehmens. Mit jährlich 4,6 Mio. verkauften Küchen ist der amerikanische Küchenmarkt weltweit der größte.

Aber Alno will nicht nur in den USA expandieren, sondern auch in China und Russland. „Für uns ist der Export eine zentrale Säule in unserer Wachstumsstrategie, die wir konsequent stärken werden“, so Müller. Ziel sei es, 40% des Umsatzes im Ausland zu erwirtschaften. Dafür prüfe Alno aktuell auch verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten, darunter u.a. auch die Begebung einer Anleihe.
Der Küchenmöbelhersteller wurde 1927 in Wangen bei Göppingen gegründet. Seit 1958 ist die Produktionsstätte in Pfullendorf beheimatet. Heute beschäftigt das im Frankfurter General Standard aktiennotierte Unternehmen rund 1.800 Mitarbeiter und arbeitet mit 7.000 Vertriebspartnern in 64 Ländern zusammen.