Die Quasi Ad-hoc-Pflicht: eine verkannte Haftungsgrundlage? – Kommentar von Robert Michels, Dentons

In jüngster Vergangenheit wurden stürmische Zeiten an den sog. Mittelstandssegmenten für Anleihen konstatiert. Die entsprechenden Kursbewegungen einiger an den Regionalbörsen (insbesondere Bondm und mittelstandsmarkt) notierten Anleihen lassen teilweise Zweifel an einem ordnungsgemäßen Handel aufkommen und führen vereinzelt zu der Frage, ob nicht die Grenzen zu Insiderhandel bzw. Marktmanipulation überschritten wurden.Weiterlesen

KAGB ante Portas

Mit dem Kapitalanlagegesetzbuch die weitreichenden Vorgaben aus der AIFM-Richtlinie in Deutschland in Kraft. Zwar sind noch einige Fragen offen, die erlassenen Auslegungshinweise von ESMA und BaFin ermöglichen aber eine relativ klare Grenzziehung bzgl. der Anwendung.Weiterlesen

Anleiheemission mit Rückendeckung – Abwehr unberechtigter und Befriedigung berechtigter Ansprüche

Aufgrund des weiter anhaltenden niedrigen Zinsniveaus bei Bundesanleihen sind Unternehmensanleihen ein sehr beliebtes und lukratives Ivestment für den nach Alternativen suchenden Anleger. Für Unternehmen dagegen sind Anleihen ein wichtiges Finanzierungsinstrument. Wie bei fast allen Kapitalanlageprodukten können sich auch bei der Emission einer Unternehmensanleihe diverse Risiken für den Emittenten ergeben. Oft werden diese Risiken von Unternehmen allerdings unterschätzt bzw. vernachlässigt. Gerade wenn die Erwartungen der Anleger nicht erfüllt werden, drohen hohe Schadensersatzklagen. Weiterlesen