Uniwheels will 2013 wieder Gas geben

Mit seiner Räder-Kollektion für 2013 hofft Uniwheels auf höhere Umsätze.Quelle: Uniwheels

Der Räderzulieferer Uniwheels hat für das Jahr 2012 leicht rückläufige Zahlen vermeldet. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen damit aber besser abgeschnitten als der Gesamtmarkt. Die selbst gesetzten Wachstumsziele wurden dennoch nicht erreicht. Das soll sich 2013 ändern.

Der Konzernumsatz belief sich 2012 auf 320 Mio. EUR und lag damit mehr als 7% unter dem Vorjahreswert von 345 Mio. EUR. Die Zahl der abgesetzten Räder sank von 6,9 Mio. auf 6,4 Mio. Das um Sondereffekte bereinigte operative EBITDA ging von 31 auf 20 Mio. EUR zurück. Belastet worden sei das Ergebnis durch Verzögerungen bei der Inbetriebnahme einer zusätzlichen Lackieranlage im polnischen Werk. Inzwischen laufe die Anlage vollständig im Drei-Schicht-Betrieb. Aufgrund erhöhter Abschreibungen verzeichnete Uniwheels beim EBIT einen noch stärkeren Rückgang um 75% auf 4 Mio. EUR. Der Konzernjahresfehlbetrag stieg im Vergleich zum Vorjahr von 4,2 auf 7,5 Mio. EUR.

Der Geschäftsbereich Automotive (Räderzulieferung an die Automobilindustrie) entwickelte sich 2012 besser als die Accessory-Division (Herstellung von Leichtmetall-Rädern für den Zubehörmarkt). „Das vergangene Geschäftsjahr ist ein gutes Beispiel dafür, warum wir bereits in der Vergangenheit stark auf Diversifizierung gesetzt und zum Jahresende die Trennung der Bereiche ‚Automotive‘ und ‚Accessory‘ noch konsequenter vorangetrieben haben“, kommentiert Uniwheels CEO Ralf Schmid. „In 2012 konnten wir insbesondere aufgrund der hervorragend aufgestellten Automotive Division unsere Marktposition trotz schwierigem Marktumfeld weiter ausbauen und damit auch die schwächere Entwicklung der Accessory Division abfedern.“

Ein guter Auftragsbestand, neue Entwicklungsprojekte und eine erhöhte Anzahl von Serienanläufen im Automotive-Sektor veranlassen Uniwheels zu einer positiven Umsatzprognose für 2013. Das Unternehmen rechnet mit einer „guten Steigerung des Jahresabsatzes“. Zudem sollen eingeleitete Kostensenkungsmaßnahmen zu einer Verbesserung der Profitabilität und einer Steigerung des operativen Ergebnisses beitragen.

Die Uniwheels Holding GmbH platzierte im April 2011 eine fünfjährige Unternehmensanleihe im Volumen von 44 Mio. EUR im Stuttgarter Bondm. Der mit einem Kupon von 7,5% ausgestattete Bond notiert derzeit 100,75% knapp über pari.