SAF-Holland mit Umsatzminus gegenüber H1/2012 – Geschäftsentwicklung in Seitwärtslage

SAF-Holland
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Der Zulieferer für die Truck- und Trailerindustrie hat seinen Umsatz im zweiten Quartal zwar um 7% gegenüber dem ersten steigern können – wie berichtet –, doch im Vergleich zu 2012 ist das ein Minus von rund 1%.

Bei 436 Mio. EUR lagen die Erlöse in den ersten beiden Quartalen praktisch auf Vorjahresniveau. Gleiches gilt für EBITDA (36,7 Mio.) und EBIT (29,8 Mio.).

Deutlich stieg jedoch der operative Cashflow, und zwar um rund die Hälfte auf 36,4 Mio. EUR im ersten Halbjahr. Allerdings gab es vor einem Jahr ebenfalls Sondereffekte gegenüber 2011, die den Vergleich verfälschen.

Die Eigenkapitalquote gaben die Bessenbacher mit 37,6% an, was minimal höher ist als vor einem Jahr. Ziel seien weiterhin 40% EK-Quote, so SAF-Holland. Die Liquidität liege jetzt bei rund 150 Mio. EUR.

2013 soll mindestens ein EBIT von 60 Mio. EUR übrig bleiben bei Gesamterlösen von bis zu 900 Mio. EUR. 2015 dann könnten Umsätze von 1 Mrd. EUR möglich sein, wenn die Weltwirtschaft mitspielt. SAF-Holland hatte diese magische Marke auch schon in früheren Jahren im Visier, scheiterte jedoch mehrfach.

Die in der Meldung enthaltene Kennzahlentabelle mit weiteren Details ist abrufbar unter

http://corporate.safholland.com/de/investor/finanznachrichten/pressemitteilungen.html

Im Oktober 2012 emittierte der LKW-Zulieferer eine Anleihe mit einem Emissionsvolumen von 75 Mio. EUR und einem Kupon von 7%. Der Bond notiert im Frankfurter Prime Standard für Anleihen bei 109% weit über pari.

SAF-Holland gehört eigenen Angaben zufolge zu den führenden Herstellern und Anbietern von hochwertigen Produktsystemen und Bauteilen für Lkw und Busse und beschäftigt aktuell 3.000 Mitarbeiter weltweit.