S.A.G. Solarstrom mit negativen Zahlen und positivem Ausblick

Scheint im zweiten Quartal wieder die Sonne für S.A.G.? Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

Der Anbieter von Photovoltaik-Anlagen, S.A.G. Solarstrom AG, schloss das erste Quartal mit einem Rückgang beim Umsatz und einem negativen Ergebnis ab. Aufgrund eines hohen Installationsvolumen und einer deutlich gesteigerten Gesamtleistung erwartet das Unternehmen für die Folgequartale positive Zahlen.

Die Umsatzerlöse sanken im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 21,4 auf 19,5 Mio. EUR. Das EBIT lag bei -2,9 Mio. EUR, das Periodenergebnis bei -4,2 Mio. EUR. Auch im ersten Quartal 2012 waren diese Zahlen negativ ausgefallen. Das Installationsvolumen 44 MWp allein in Großbritannien floss zum Großteil noch nicht in das Quartalsergebnis ein, sondern wird nach Unternehmensangaben erst in den Folgequartalen umsatz- und ergebniswirksam. Die Gesamtleistung konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich von 19,5 auf 55,4 Mio. EUR gesteigert werden.

„Wir haben unsere positive Entwicklung aus den letzten beiden Quartalen 2012 auch im 1. Quartal 2013 fortschreiben können, und das wird man im weiteren Jahresverlauf auch an unserem Umsatz und Ergebnis sehen“, erklärt Dr. Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG. „Der Markt bleibt aber auch in 2013 herausfordernd. Insbesondere das unseres Erachtens völlig fehlgeleitete Verfahren zur Einführung von Anti-Dumping-Zöllen könnte sehr negative Auswirkungen auf den europäischen Markt für Photovoltaik haben. Unter den derzeitigen Marktbedingungen gehen wir noch davon aus, dass wir in 2013 unser Installations- und Absatzvolumen weiter steigern können und ein positives operatives Ergebnis erreichen werden.“

Die börsennotierte S.A.G. Solarstrom AG ist mit zwei Anleihen im Gesamtvolumen von 42 Mio. EUR im Frankfurter Entry Standard vertreten. Die mit einem Kupon von 6,25% ausgestattete, 2015 fällige Mittelstandsanleihe notiert derzeit nach leichten Verlusten bei 90,5%. Der bis 2017 laufende 7,5%-Bond legte dagegen zuletzt auf 95,5% zu.