Reiff: Mit angezogener Handbremse durchs erste Halbjahr

Reiff reifen
Albert Reiff GmbH & Co. KG

Die Albert Reiff GmbH & Co. KG, eine Handelsgruppe mit Schwerpunkt auf der Automobilbranche, rutschte im ersten Halbjahr 2013 in die roten Zahlen: Konnte Reiff im vergangenen Jahr einen Gewinn von 124.000 EUR erwirtschaften, verzeichnete das Reutlinger Familienunternehmen nun einen Verlust von rund 4,7 Mio. EUR innerhalb der ersten sechs Monate. Der Umsatz ging um 10,4% von 248,6 Mio. auf 222,9 Mio. EUR. zurück.

Die Geschäftsleitung bleibt weiterhin optimistisch für das laufende Jahr. „Die Zahlen vom zweiten Quartal und auch die Entwicklung im ablaufenden Monat Juli zeigen, dass wir die Talsohle hinter uns gelassen haben“, so Eberhard Reiff, Vorsitzender der Geschäftsführung. Man sei zuversichtlich für das zweite Halbjahr, „da die Reifen, die 2010 aus Gründen der verschärften Winterreifenpflicht und der Abwrackprämie verkauft wurden, abgefahren sind und der Markt zunehmend in einen normalen Nachfragezyklus zurückfinden wird“, hieß es von Unternehmensseite.

Die fünfjährige Anleihe, die die Reiff-Gruppe im Mai 2011 mit einem Gesamtvolumen von 30 Mio. EUR begeben hatte, zeigte sich davon unbeeindruckt. Aktuell notiert der Bond, der mit einem Kupon von 7,25% ausgestattet ist, im Stuttgarter Bondm mit 106,5% deutlich über pari.