PNE Wind schreibt Verluste und bestätigt Prognose

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Der Windkraftprojektierer PNE Wind AG hat das erste Halbjahr 2013 mit einem negativen Betriebsergebnis abgeschlossen. Das EBIT lag mit 5,6 Mio. EUR im Minus – bei einem Umsatz von 21,7 Mio. EUR. Neben den Ausgaben für die Übernahme der WKN AG, an der PNE Wind nun 83% hält, macht das Unternehmen für das Projektgeschäft übliche Vorlaufkosten für das negative EBIT verantwortlich. Die Eigenkapitalquote betrug zum 30. Juni 28%.

„Das erste Halbjahr 2013 war ein besonderes in der Historie der PNE WIND AG“, erklärt PNE-Vorstandschef Martin Billhardt. „Wir haben nicht nur die bisher größte Kapitalmaßnahme in der Unternehmensgeschichte umgesetzt, sondern mit der nach Ende des Berichtzeitraums erfolgten Übernahme der Mehrheitsanteile der WKN AG auch die Weichen für erhebliche Wachstumsmöglichkeiten in der Zukunft gestellt.“

Aufgrund einer gut gefüllten Entwicklungspipeline hält PNE Wind an seiner kumulierten EBIT-Prognose von 60 bis 72 Mio. EUR für die Jahre 2011-13 fest. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen ein EBIT von 20,4 Mio. EUR, 2011 von 0,1 Mio. EUR. Für 2014 und 2015 soll ebenfalls ein kumuliertes EBIT zwischen 60 und 72 Mio. EUR erreicht werden.

PNE Wind emittierte im Mai dieses Jahres eine Unternehmensanleihe im Volumen von 66,3 Mio. EUR. Das mit einem Kupon von 8,0% ausgestattete Wertpapier notiert aktuell im regulierten Markt der Frankfurter Börse bei 104% über pari.