Karlsberg Brauerei – Ergebnis 2012 fast 30% gestiegen

Karlsberg Brauerei platziert zweite Anleihe erfolgreich

Die in Homburg ansässige Traditionsmarke konnte das Ergebnis 2012 um nahezu 30% steigern. Das könnte die börsennotierte Anleihe beflügeln und dem innovativen Familienunternehmen zum Fortsetzen der laufenden Expansion verhelfen.

2012 hatte die Karlsberg Brauerei im September einen Bond mit 30 Mio. EUR Volumen und einer Laufzeit von fünf Jahren begeben. Der Bond mit einem Kupon von fast 7,5% kann im Entry Standard für Anleihen der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Die IKB Deutsche Industrie Bank begleitete die Emission seinerzeit als Selling Agent.

Das 1878 gegründete Familienunternehmen genießt in der Branche den Ruf einer „Innovationsbrauerei“. Wie Christian Weber, Verantwortlicher für die strategische Unternehmensführung und designierter Nachfolger von Karlsberg-Chef Dr. Richard Weber erläutert, sei Innovation der Wachstumsmotor des Unternehmens. Dies schlägt sich auch in den Geschäftszahlen des Unternehmens nieder: Die Gesellschaft erwirtschaftete 2012 einen Überschuss von rund 2 Mio. EUR, was einem Zuwachs von knapp 30 % entspricht. Die Erlöse blieben in etwas auf Vorjahrsniveau von rund 160 Mio. EUR.

Das Familienunternehmen gehört zu den größten seiner Art in Deutschland und ist in 50 Ländern aktiv. Seit 1996 gilt Karlsberg mit „Mixery“ als Pionier der Biermischgetränke und ist nationaler Marktführer bei Cola-Biergetränken. Der Emissionserlös, so Christian Weber, diene der gezielten Investition und einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung.

Aktuell liegt der Kurs des Karlsberg-Wertpapiers bei 111,25% praktisch auf Allzeithoch. Damit rentiert der Bond nur noch mit ca. 4,2%.