„Glück auf!“: RAG-Stiftung steigt mit 5% bei DIC Asset ein

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Glückauf beim Vorsorge-Investment der RAG-Stiftung
in Gewerbeimmobilien der DIC Asset AG.
Foto: © Thinkstock/IvelinRadkov

Paukenschlag bei der DIC Asset AG: Wie die auf Gewerbeimmobilien spezialisierte Gesellschaft heute Vormittag mitteilte, steigt die RAG-Stiftung bei den Frankfurtern mit knapp 5% ein.

Unternehmensangaben zufolge hat die RAG-Stiftung ein Aktienpaket von Morgan Stanley Real Estate Funds erworben. Das Paket umfasst über 3,26 Mio. Stückaktien und entspricht damit in etwa 4,76% der gesamten Aktienanzahl an der DIC Asset AG. Der Deal sei am 9. Juni rechtskräftig abgeschlossen worden, über den Kaufpreis schweigen sich beide Parteien aus. Auf Basis des aktuellen Kurses der DIC-Aktie hat das Investment, das die RAG-Stiftung über ihren Masterfonds bei der Deka Investment GmbH hält, einen Wert von derzeit über 25 Mio. EUR.

FRA_MainTor_mx_014_gr„Das Investment in die DIC Asset AG ist auch ein Bekenntnis zur Anlage in deutsche Gewerbeimmobilien mit attraktiven Renditechancen. Dieser Sektor gehört als nachhaltiger und substanzieller Bestandteil in unser breit diversifiziertes Anlageportfolio“, kommentiert Dr. Helmut Linssen, Vorstandsmitglied der RAG-Stiftung. DIC-Asset-CEO Ulrich Höller ergänzt: „Die RAG-Stiftung als renommierter erstklassiger Investor bekundet mit ihrem langfristig orientierten Engagement großes Vertrauen in unser Geschäftsmodell.“

Nach dem Wechsel im Eigentümerkreis bleibe die Aktionärsstruktur der im SDAX gelisteten DIC Asset AG insgesamt stabil, versichert die Immobiliengesellschaft. Der Streubesitz betrage unverändert 66,8%. Größter Aktionär mit dem verbleibenden Aktienanteil von 33,2% ist weiterhin die namensgebende Deutsche Immobilien Chancen-(DIC)-Gruppe.

HEADER_OEKONOMIEZur RAG-Stiftung gehören die RAG (ehemals Ruhrkohle AG), in der der deutsche Steinkohlebergbau gebündelt ist, sowie die Aktienmehrheit am Chemiekonzern Evonik Industries. Darüber hinaus ist die RAG-Stiftung seit Mitte 2013 der größte Vivawest-Anteilseigner. Mit rund 30% ist die Stiftung direkt und über die Tochter RAG AG mit über 7% indirekt an der Wohnungsgesellschaft, die überwiegend Bergarbeiter-Wohnungen verwaltet, beteiligt. Mit dem Erlös aus den Beteiligungen soll die RAG-Stiftung die künftigen Alt- und Ewigkeitslasten des Steinkohleabbaus im Ruhrgebiet finanzieren, der 2018 endgültig eingestellt werden soll.

Die im Prime Standard für Anleihen umlaufenden DIC-Asset-Bonds über jeweils 100 Mio. EUR nahmen den Eigentümerwechsel des Aktienpakets relativ unbeeindruckt zur Kenntnis. Zum jeweiligen Kurs- und Chartverlauf der Wertpapiere gelangen Sie hier.

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