Eyemaxx: Dritte Mittelstandsanleihe mit Emissionsvolumen von bis zu 15 Mio. EUR

Eyemaxx plant dritte Anleihe - mit Inflationsschutz. Quelle: Eyemaxx Real Estate AG

Der österreichische Entwickler und Betreiber von Gewerbeimmobilien Eyemaxx Real Estate plant noch im ersten Halbjahr 2013, eine weitere Mittelstandsanleihe zu begeben. Mit diesem Schritt will Eyemaxx bis zu 15 Mio. EUR an Emissionsvolumen einsammeln. Der Erlös aus der Anleihe soll in die weitere Realisierung von Gewerbeimmobilienprojekten investiert werden. Des Weiteren sollen die frischen Mittel auch für die Stärkung des Working Capitals verwendet werden.

Genauere Details zur Anleihe gab das Unternehmen noch nicht bekannt, jedoch soll „neben einem attraktiven Zinskupon die Anleihe – als erster Mittelstandsbond in Deutschland überhaupt – mit einem Inflationsschutz ausgestattet sein, der bei garantierter Rückzahlung mindestens zum Nominalwert bei einem Anstieg der Verbraucherpreise zum Tragen kommt“. Nach erfolgreicher Platzierung ist die Aufnahme des Bonds im Entry Standard der Frankfurter Börse vorgesehen. Dem Vernehmen nach könnte die Emission wieder von der VEM Aktienbank begleitet werden.

Eyemaxx hat bereits zwei Anleihen in den Jahren 2011 und 2012 mit einem Gesamtvolumen von rund 25 Mio. EUR begeben. Die beiden Anleihen, deren Kupons bei 7,5% und 7,75% liegen, notieren derzeit beide im Frankfurter Entry Standard deutlich über pari. Mit dem dritten Bond will Eyemaxx eigenen Angaben zufolge den Investoren unter dem Motto „Betongold mit Inflationsschutz“ ein Angebot machen, „dass die Sicherheit eines erfolgreichen und profitablen Geschäftsmodells mit attraktiver Rendite und einem Schutzmechanismus gegen Geldentwertung kombiniert“.

Die auf Gewerbeimmobilien spezialisierte Eyemaxx Real Estate AG projektiert, entwickelt, vertreibt und verwertet neben Fachmarktzentren auch Logistikimmobilien. Das Kerngeschäft sind dabei Fachmarktzentren. Das Unternehmen konzentriert sich vornehmlich auf bereits etablierte Märkte wie Österreich oder Deutschland sowie potenziellen Wachstumsmärkten im Osten Europas wie Polen, Tschechien und Serbien.