Air Berlin fliegt tiefer in die roten Zahlen

„Turbine-Effekt“: Air Berlin hält am Turnaround-Programm und einer positiven EBIT-Prognose fest.Foto: Panthermedia/Harald Richter

In heftige Turbulenzen gerieten jüngst ausstehende Air-Berlin-Anleihen nachdem Deutschlands zweitgrößte Airline abermals tiefrote Quartalzahlen offenlegte. Danach verzeichnete die Fluglinie im Auftaktquartal 2013 bei einem Konzernumsatz von 792 Mio. EUR (-3% ggü. Vj.) einen operativen Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) von über 188 Mio. EUR (Q1/2012: -149 Mio. EUR). Nach Steuern verblieb ein Verlust von etwa 196 Mio. nach rund 164 Mio. EUR im entsprechenden Vorjahresquartal in den Konzernbüchern.

Zudem wies das Unternehmen ein negatives Eigenkapital von -53 Mio. EUR aus, das per Ende 2012 noch bei 130 Mio. EUR gelegen hatte. Lediglich die Nettoverschuldung konnte der Carrier im ersten Jahresviertel von 770 (31.12.) auf 728 Mio. EUR reduzieren. Das Zahlenwerk führte zunächst zu deutlichen Kursverlusten bei allen drei in Bondm vertretenen Unternehmensanleihen, die durch Anschlusskäufe aber größtenteils wieder aufgefangen wurden.