Abgeblasen: Wallenborn Adria sagt Anleiheemission ab – alle Zeichnungsaufträge storniert

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Panthermedia/Andreas Schulze

Die Wallenborn Adria Wind GmbH hat die Begebung seiner Anleihe abgesagt. Ursprünglich wollte das Unternehmen via Anleiheemission bis zu 80 Mio. EUR einsammeln. Die Erlöse sollten dann vorrangig zur Refinanzierung des bestehenden Windparks nahe der kroatischen Stadt Senj genutzt werden. Doch konnte das Mindestplatzierungsvolumen bis zum heutigen Ende der bereits verlängerten Zeichnungsfrist nicht erreicht werden.

„Bis zum heutigen Ende der Zeichnungsfrist war die Nachfrage bei institutionellen und privaten Investoren nicht groß genug, um die geplante Refinanzierung durchzuführen“, erklärt Gründer und Geschäftsführer Hermann Wallenborn. Das erzielte Platzierungsvolumen reiche nicht aus, um die Ziele umsetzen, daher wurde „nun das öffentliche Angebot, wie im Vorfeld der Begebung für diesen Fall angekündigt, beendet“, so das Unternehmen weiter. Bereits eingegangene Zeichnungsanträge werden storniert.

Zuvor hatte Wallenborn bereits die Zeichnungsfrist für die Anleihe um mehrere Wochen auf Mitte August verlängert – jedoch vergeblich.

„Es hat sich gezeigt, dass es – insbesondere bei institutionellen Investoren – eine gewisse Zurückhaltung gegenüber Investments in erneuerbare Energien gibt“, so Wallenborn weiter. Man arbeite nun an einer alternativen Finanzierungsstrategie.